Die Donau – Europas bedeutendster Fluss  Die obere Donau Das Donauengtal von Hofkirchen bis Aschach
Standörtliche Feingliederung der Leitenhänge  Geologie  
   

Die Vielfalt der Donauleiten an Tieren und Pflanzen erklärt sich vor allem
auch aus den ständig kleinräumig wechselnden Standortverhältnissen.

Eng nebeneinander finden sich

Steile, felsreiche Abstürze (Steinwände, mundartlich „Stoawänd")

 Blockströme, oft vegetationslos

 Enge Bachschluchten (Dobel)

 Gleichmäßige Hänge mit geschlossenen, schattigen Wäldern


Blick vom Steiner Felsen in die Schlögener Schlinge (Sommer/Winter)
Diese Feingliederung der Hänge bewirkt erhebliche Unterschiede an Temperatur und Feuchtigkeit in Luft und Boden
auf kleinem Raum. Durch die Höhe der Hänge kann sich auch bereits ein deutlicher klimatischer Unterschied zwischen Talraum und Hochfläche bilden.
Dies wirkt sich z.B. in Temperaturunterschieden von bis zu 4°C oder deutlich höheren Niederschlägen aus.
Da sich im Tal häufig Nebel bildet, ist aber die Sonnenscheindauer auf der Hochfläche größer, andererseits ist das Tal so besser vor Frösten geschützt. Diese klimatische Gunst zeichnete die Durchbruchstäler schon zu Eiszeiten aus, so dass manche Tiere und Pflanzen, auch der Mensch, die kalten Zeiten hier überdauern konnte.